Webmin Installation unter Raspian Stretch

Installation als root

sudo su

cd /root
wget http://www.webmin.com/jcameron-key.asc
apt-key add jcameron-key.asc

nano  /etc/apt/sources.list

add line
deb http://download.webmin.com/download/repository sarge contrib

apt-get update

apt-get install webmin

 

Debian Jessie

Debian ist ein gemeinschaftlich entwickeltes freies BetriebssystemDebian GNU/Linux basiert auf den grundlegenden Systemwerkzeugen des GNU-Projektes sowie dem LinuxKernel. Bei Debian  „Jessie“ handelt es sich Version 8 dieser Linux Distribution. Debian enthält eine große Auswahl an Anwendungsprogrammen und Werkzeugen; derzeit sind es über 51.000 Programmpakete.

Virtuelle Maschinen unter Hyper-V

Nur 7 Schritte bis zur ersten Hyper-V-VM
Ist erst einmal eine „Hyper-V“-Umgebung mit „Windows-Server 2012 R2“ als Host und einen weiteren Windows Server 2012 R2 oder „Windows 8.1“ als Verwaltungssystem mit Hyper-V-Manager aufgesetzt, vSwitches und Storage-Geräte angelegt, können Admins virtuelle Maschinen unter Hyper-V einrichten. Hier steht, was zu beachten ist.

Hyper-V-Host remote mithilfe des Hyper-V Managers zu verwalten ist die am häufigsten anzutreffende Praxis, selbst wenn Hyper-V als Feature in einem Windows-Server mit grafischer Oberfläche aktiviert ist. Denn der Server steht meist in einem Server-Raum.

Die erste VM in Hyper-V anlegen
Ist der Hyper-V-Server grundlegend eingerichtet, können Administratoren mit dem Anlegen virtueller Maschinen beginnen. Dazu klicken sie im „Hyper-V Manager“ auf „Aktion“ / „Neu“ / „Virtueller Computer“, um den Konfigurations-Assistenten für virtuelle Computer zu starten.

Schritt 1: Speicherort der VM festlegen
Sollte der erste Schritt mit Vorbemerkungen übersprungen worden sein, ist jetzt ein Name für die neue VM festzulegen. Danach müssen sie den Pfad angeben, an dem Hyper-V die Konfiguration der virtuellen Maschine ablegt. Das ist per Default

C:\ProgramData\Microsoft\Hyper-V\

Haben der Admin zuvor ein separates Volume für seine VMs angelegt, kann er, sie das Häkchen bei „Virtuellen Computer an einem anderen Speicherort speichern“ setzen und den Pfad eingeben. Dann ist es aber effizienter, wenn man in den Hyper-V-Einstellungen den Standardpfad für VM-Configs und/oder VHD(X)-Dateien dorthin ändern. Im Beispiel verwenden wird hier als Storage eine SMB-Netzwerkfreigabe auf einem NAS-System.

Schritt 2: Generation wählen
Nun können sich Admins beim VM-Typ zwischen „Generation 1“ und „Generation 2“ entscheiden. Der Unterschied ist bedeutsam: Gen2-VMs emulieren überhaupt keine Hardware. Stattdessen virtualisiert Hyper-V bei Gen2-VMs stets die komplette Hardware eines Servers.

Dies führt zu einer erheblichen Leistungssteigerung, sofern das Gastsystem diese Funktion unterstützt. Gen-2-VMs booten daher auch nicht von einem IDE-Controller, sondern nur von einem virtuellen SCSIController.

Bei einer Linux-VM oder Windows 7 müssen Admins sich allerdings mit einer Gen1-VM begnügen, denn momentan funktionieren Gen2-VMs nur mit Windows-8- oder Windows-Server-2012-Gastsystemen.

Achtung! Die Generation lässt sich nachträglich nicht ändern.

Schritt 3: Arbeitsspeicher festlegen
Anschließend legen sie die Größe des Arbeitsspeichers der VM fest. Eine Besonderheit von Hyper-V: Mit der Option „Dynamischen Arbeitsspeicher für diesen virtuellen Computer verwenden“ nutzt Hyper-V die Hot-Add-Fähigkeit des Gastsystems, um den in der VM sichtbaren Arbeitsspeicher bei Bedarf dynamisch zu erhöhen. Dies funktioniert aber nur, wenn das Gastbetriebssystem die Funktion unterstützt. Die Hyper-V-Version in Windows Server 10 unterstützt Hot-Add übrigens auch für vCPUs und NICs.

Tipp der Redaktion:Die Funktion „Dynamischer Arbeitsspeicher“ ist nützlich, birgt aber auch Risiken. Admins sollten sich daher bezüglich der im Gastsystem eingesetzten Anwendungen informieren, ob diese dynamisches RAM unterstützen. Bei MS Exchange gilt das zum Beispiel nicht. Hier drohen bestenfalls erhebliche Performance-Einbrüche.

So lässt sich in Hyper-V eine virtuelle Festplatte verbinden.

So lässt sich in Hyper-V eine virtuelle Festplatte verbinden. (Bild: Thomas Drilling)
Schritt 4: Virtuelle Festplatte verbinden
Geben Sie jetzt einen Namen (1) für die VHDX-Datei der virtuellen Festplatte, deren Speicherort (Pfad) (2) und die Größe (3) an. Der Pfad ist per Default ein Unterverzeichnis mit dem Namen der VM unterhalb des in Schritt 1 angegebenen Pfades. Sie können den Pfad auch manuell angeben, eine vorhandene virtuelle Festplatte einbinden (4) oder das Einbinden später (5) vornehmen.

Hyper-V – Keine Probleme mehr mit dem VHDX-Format
10.03.14 – Unternehmen, die mit „Hyper-V“ von Microsoft virtualisieren, kommen um das neue VHDX-Format nicht herum. Festplatten auf dieser Basis sind schneller, stabiler und leichter zu verwalten. Alte VHD-Festplatten lassen sich zu VHDX-Dateien umwandeln. Der Artikel zeigt, was es mit diesen virtuellen Festplatten auf sich hat, und wie Administratoren mit diesen umgehen.

Schritt 5: Netzwerkadapter hinzufügen
Im nächsten Schritt fügt der Assistent ein virtuelles Netzwerk-Device hinzu. Hierbei handelt es sich per Default um ein synthetisches Gerät ohne emulierte Hardware. Optional steht auch ein Legacy-Network- Adapter vom Typ „DEC 21140“ zur Verfügung. Den benötigt man zum Beispie., wenn eine Gen1-VM via PXEBoot über das Netz installiert werden soll.

Das Gastsystem lässt sich von einem ISO installieren.

Das Gastsystem lässt sich von einem ISO installieren. (Bild: Thomas Drilling)
Schritt 6: Gastbetriebssystem
Erst jetzt geben Administratoren an, wie sie das virtuelle Betriebssystem installieren möchten. Das gelingt wahlweise von einem Client-CD-Laufwerk oder aus einer Abbilddatei (ISO) . Optional haben sie auch die Möglichkeit, das Gastsystem direkt von einem netzwerkbasierten Installations-Server zu beziehen. Außerdem können sie

lediglich die Konfiguration abschließen und das Gastsystem später installieren.

Microsoft Hyper-V Server 2016

Microsoft Hyper-V Server bietet Virtualisierung auf Unternehmensniveau für Ihr Datencenter und Ihre Hybrid Cloud. Hyper-V Server 2016 bietet neue und erweiterte Features, mit denen Sie die Skalierungs- und Leistungsanforderungen Ihrer unternehmenskritischen Arbeitsauslastungen erfüllen können

XenServer

Bewältigen Sie die Herausforderungen der IT-Rechenzentren heutiger moderner Unternehmen
Citrix XenServer ist eine marktführende Virtualisierungsmanagementplattform, optimiert für Anwendungs-, Desktop- und Server-Virtualisierungsinfrastrukturen. Durch Konsolidierung von Workloads auf XenServer können Unternehmen beliebiger Größe ihre Unternehmens-IT-Recheninfrastrukturen transformieren.

Virtualisierung

Virtualisierung bezeichnet in der Informatik die Nachbildung eines Hard- oder Software-„Objekts“ durch ein ähnliches Objekt vom selben Typ mit Hilfe einer Software-Schicht. Dadurch lassen sich virtuelle (d. h. nicht-physische) Dinge wie emulierte Hardware, Betriebssysteme, Datenspeicher oder Netzwerkressourcen erzeugen. Dies erlaubt es etwa, Computer-Ressourcen (insbesondere im Server-Bereich) transparent zusammenzufassen oder aufzuteilen, oder ein Betriebssystem innerhalb eines anderen auszuführen.

(Auszug Wikipedia)

Certbot SSL und Debian Jessie

Vollständige Dokumentation zu finden unter https://certbot.eff.org/

Mit Certbot lässt sich unter Debian Jessie schnell, einfach und kostenlos ein gültiges SSL-Zertifikat von Let’s Encrypt implementieren, so das der eigene Webserver sicher im www erreichbar ist.

Bevor Certbot installiert wird richtet man vorab beim DNS-Dienstleister seines Vertrauems nach möglichkeit einen ARecord ein. Dies ist ein DNS-Verweis auf die IP-Adresse seines eigenen Webservers.

Wenn der eigene Webserver über eine Domain mit ARecord erreichbar ist (z.b. www.meinbeispiel.server) kann man mit der Installation von Certbot über die Konsole weiter machen.

Dazu geht man wie folgt vor:
als root anmelden und certbot-auto herunterladen

sudo su
wget https://dl.eff.org/certbot-auto
anschließend wird certbot-auto als ausführbar deklariert

chmod a+x ./certbot-auto
jetzt führt man aus

./certbot-auto –help
hier folgt man einfach den Anweisungen, als Namen gibt man den ARecord an (www.meinbeispiel.server) und fügt das SSL Zertifikat automatisch in Apache2 ein. Empfehlenswert ist hier die Option in Zukunft alles Webserver-Anfragen nur noch über https auszuwickeln.

Wenn alles reibungslos ausgeführt wurde, sollte der eigene Webserver all anfragen an http://www.meinbeispiel.server auf https://www.meinbeispiel.server umleiten und in Firefox ist nach dem Aufruf dieser Webadresse vor der Adressleiste ab sofort ein grünes Schloss zu sehen.

Damit das Zertifikat nicht seine gültigkeit verliert sollte man dieses regelmäßig erneuern.

Dazu testet man als aller erstes ob folgendes Fehlerfrei ausgeführt wird

/path/to/certbot-auto renew
wenn dies der Fall ist kann man anschließend einen Cronjob mit erweiterten Rechten einrichten

sudo nano /etc/crontab
hier fügt man dafür folgende Zeile ein

52 0,12 * * * root /path/to/certbot-auto renew –quiet
jetzt sollte im Idealfall das Zertifikat in Zukunft immer aktuell bleiben.

Mit certbot haben sie unter einer ganzen reihe an Betriebssystemen eine saubere und schnell implementierte möglichkeit SSL-Zertifikate einzusetzen ohne diese erst Teuer einkaufen zu müssen. Zwar gab es in der Vergangenheit schon viele Ansätze die sich kostenlos umsetzen ließen, jedoch wurden hier die SSL-Zertifikate fast nie direkt und ohne zu tuen von allen gängigen Web-Browsern unterstützt.

Dolibarr unter Debian Jessie

Die ERP/CRM Software Dolibarr ist eine umfangreiche und gut erweiterbare Programm-Lösung die per Webinterface genutzt wird. Sie lässt sich auf zwei verschiedenen Wegen einfach und schnell Lokal oder wahlweise auf einem Rootserver über die Konsole installieren.

1. über ein Installationspaket
Download des Installers und anschließende installation:

wget https://sourceforge.net/projects/dolibarr/files/Dolibarr%20installer%20for%20Debian-Ubuntu%20%28DoliDeb%29/4.0.4/dolibarr_4.0.4-4_all.deb
sudo dpkg -i dolibarr_4.0.4-4_all.deb
Anschließend mögliche Abhängigkeiten lösen:

sudo apt-get install -f
Wenn alles sauber gelaufen ist kann man den restlichen Installationsprozess über das Webinterface durchführen.

2. über das PPA repository
sudo add-apt-repository ppa:eldy/dolibarr-dev
falls

sudo: add-apt-repository: command not found

zusätzlich noch

sudo apt-get install python-software-properties
ausführen.

Dann noch einmal

sudo add-apt-repository ppa:eldy/dolibarr-dev
und anschließend

sudo apt-get update && sudo apt-get install dolibarr
Anschließend sollte sich auch hier der restliche Installationsprozess über das Webinterface abwickeln lassen.

Im Aschluss an die Installation
Ich empfehle es das Webinterface, falls es über Internet zu erreichen sein soll, noch mit einem SSL-Zertifikat abzusichern. Ein Kostenloses und trotzdem gültiges Zertifikat lässt sich einfach und schnell mit „Certbot“ implementieren.