US-Soldat fährt Privat in Deutschland ohne TÜV

Als ehemaliger Bundeswehr-Soldat weiß ich aus dem gemeinsamen Dienst mit US-Soldaten, im einzigen multinationalen NATO-Verband, dem DDO-DtA-Nato-E-3A-Verband, das US-Soldaten Privat keine reguläre Zulassung brauchen. Sie haben zwar deutsche KFG-Kennzeichen, jedoch benötigen Sie keinen TÜV. Eine amüsante Anekdote: Fast ein Jahr lang hatte ich nach Dienstschluss immer denselben US-Soldaten mit seinem TransAM mit ca. 9L Hubraum und dauerhafter NOS Injektion vor mir. Das Auto fällt auf! Wie KITT, nur schmutzig. Ich machte mir dann immer gerne einen Spaß daraus ihn mit meinem Panda zu drängeln, natürlich mit genügend Abstand, weil wenn ihm das zu viel wurde gab er Gas und Flammen schossen gute 1,5 Meter weit aus seinen beiden Endrohren. Etwas was ich seitdem nicht mehr auf deutschen Straßen erlebt habe. Dieser TransAM hatte niemals TÜV!!

Ist es so, das US-Soldaten auch Privat keinen TÜV brauchen?  Wie oder Wer definiert das Rechtlich? Ist es so, das US-Soldaten einem anderen den deutschen Gesetzbüchern vorgreifenden Gesetzes-Text unterliegen?

Meiner Meinung nach haben die US-Soldaten zwar geschichtlich ihre Berechtigung in Deutschland zu sein, aber ist es noch Zeitgemäß ihnen so viele Sonderrechte einzuräumen?

US Trägerverbände

Seit Jahren haben Internet-Nutzer zugriff auf Positions-Daten der einzelnen Trägerverbände sowie deren derzeitigen Aufträge.

Häufig informiere ich mich so, über die aktuelle „Welt-Lage“. Besonders dann wenn die klassischen Printmedien wieder zu berichten Wissen das ein US-Flugzeugträger in den Pazifik geschickt wird. (Jahr für Jahr, der in Japan stationierte Träger wird zwecks Wartung ausgetauscht).

Was mich jedoch seit Anfang Februar beunruhigt, die Aktuellen Träger-Daten sind gar nicht bzw sehr schwer und mit großen Lücken verfügbar.

Es heißt ein Trägerverband braucht knappe 4-5 Wochen um den Pazifik zu durchqueren. Also ist die US Navy innerhalb von 4-5 Wochen  aufgestellt um gegen 10  Küsten-Nationen militärisch zu operieren und hier die Lufthoheit zu erlangen sowie jeweils in den ersten Binnen-Nationen nachfolgend. Aufgrund der jeweiligen Wartungsintervalle ist dies so gesehen jedes Jahr ungefähr am Ende des 1. Quartals möglich. So viele Trägergruppen-Verlegungen wie derzeit gab es zuletzt im Irak-Krieg. Das Zeigt leider das das US-Militär sich darauf vorbereitet eventuelle Eskalationen im Nahen-Osten komplett zu entscheiden und zu kontrollieren. Dies übrigens wenn Nötig gegen alle anderen.

Carrier

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erste politische Veröffentlichung, Kritik an der Gesellschaft

Ein kleiner Teil meiner persönliche Meinung zur westlichen Gesellschaft.

Im Rahmen nationaler und multinationaler Militäroperationen ist es heutzutage üblich das der „Westen“ (insbesondere Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die USA), Filmcrews und Reportern den Zugang zu verschieden Militärischen-Anlagen und Kriegsschiffen direkt gewährt und Sie gezielt einlädt um das entstehen von Dokumentationen fördert. Ich selber schaute Jahrelang mit großen Interesse, resultierend aus meiner eigenen Bundeswehrerfahrung und meiner allgemeinen Technik Affinität, diese Reportagen und Dokumentation. Aus meinem Bundesbürger-durchschnittlich gestreutem Umfeld kann ich extrapolieren das solche Dokumentation eine stabile Zahl an männlichen Zuschauern haben.

Mir wurde in der letzter Zeit immer stärker bewusst in was für einem Umfang so „politische Schulung fürs Volk“ durchgeführt wird. Dabei viel mir auf das nicht nur den Soldaten und beteiligten Personen in den Dokumentation ihr Missbrauch zu Propagandazwecken nicht bewusst ist, sondern auch ihren Zuschauern und vermutlich auch den meisten verantwortlichen Programm bestimmenden Organen bei den verscheiden nationalen Rundfunk-Strukturen. Immer wieder sehen wir in diesen Dokus Interviews verschiedener Soldaten die Fragen zu ihren persönlichen Erfahrungen mit dem töten und getötet werden beantworten. Dabei sind diese Soldaten moralisch immer absolut abgeklärt und der Richtigkeit ihrer taten vollkommen überzeugt, immer leisten sie einen Beitrag zum Internationalen Frieden und der Sicherheit aller und pflichtbewusst führt jeder sein Handwerk aus und manchmal schließt das nun mal das ermorden von Menschen mit ein.

Ich verstehe diese Soldaten. Ich selber hätte vermutlich auch nicht gezögert in der sogenannten „ militärischen Lage“, einem Feuergefecht mit anderen Kombattanten scharf zu schießen und gegebenenfalls zu töten. Alleine für die Sicherheit und das überleben meiner Kameraden unmittelbar um mir. Kameradschaft, ein funktionierendes Konzept das schon seit hunderttausenden von Jahren das überleben von Gruppen sozial unmittelbar miteinander agierenden Menschen sicher stellt. Hinzukommt das Armeen immer für Volk und Vaterland töten, was für einen Soldaten eigentlich nichts anderes bedeutet als das überleben und die Sicherheit der Familie. Jeder Mensch wird zum Mörder um seine Familie und sich selber in extrem Situationen zu schützen. Diese Instinktive Selbsterhaltung existiert schon länger als 500 Millionen Jahren und mit einem solchen moralischen Kopfkissen konnte schon so mancher Massenmörder Nachts zufrieden schlafen.

Die Poltische Schulung, jede Armee der Welt führt diese heutzutage durch. Erklärt bekommt man hier die Rules of Engagement, die Spielregeln im Krieg um den Konflikt noch humaner zu machen. Der Soldat fängt dort an sich moralisch mit dem Töten auseinander zu setzen. Gezielt wird jeder an den Punkt gebracht wo er bereit ist zu töten.

Als teil der Grundausbildung heutzutage einfach unverzichtbar. Erfunden haben dies übrigens die Preußen vor 200 Jahren als Sie den Mensch-zur-Waffe-Prozess perfektionierten. Politische Schulungen machte die Wehrmacht zu einem Teil der 3. Reich-Rassenvernichtung und die gleichen verschieden Prozesse führen heute dazu das US-Kampfpiloten ihre Bomben abwerfen.

Wenn in Interviews gefragt wird ob der Soldat weiß was er macht und wie seine Beteiligung am Krieg aussieht, antwortet der politisch geschulte Soldat natürlich immer im Glauben der Gute zu sein und Waffen werden immer nur gegen die Bösen eingesetzt. Was dabei jedoch heutzutage immer vergessen wird, ein Soldat der Waffen-SS hätte im Grunde genauso geantwortet. Am Ende des Abends ist jeder Soldat, jeder Reporter und natürlich wir auch, die Doku-Zuschauer, perfekt indoktriniert , politisch Geschult und das Opfer von Propaganda.

Wir schwachen und dummen Opfer stehen stolz und erhaben vor anderen und wir und der Westen sind die guten. Die Terroristen sind die Bösen und unsere Beteiligung an Konflikten ist immer gerechtfertigt. Wir werden an einen Punkt gebracht als Gesellschaft zu morden! Jeder einzelne bekommt die Fähigkeiten dieses Handeln für sich selber und alle um sich herum nicht nur schön zu Reden sondern für sich auch schön zu „denken“. Dabei sind wir alle davon überzeugt selbst zu unseren moralischen Erkenntnissen gekommen zu sein. Wir dulden Krieg weil wir glauben wir bestimmen unser eben dieses Denken. Das stimmt nicht. Jetzt Anzunehmen jemand anderes steuert uns bewusst wäre aber auch falsch. Vielmehr fliegen wir alle nur anhand verschiedener geschichtlicher und politischer Umstände die miteinander wechselwirken im Blindflug durch die Nacht. Das muss aufhören. Nicht die Menschheit muss aufwachen und dies Begreifen, sondern jeder Mensch muss sich, für sich, dieser Tatsachen bewusst werden. Wenn dann noch der erste Reporter irgendwann dies begriffen hat, fragt er das nächste mal vielleicht nicht den F16-Piloten auf dem US-Flugzeugträger sondern die junge Weise deren zuhause ein Krater ist wer denn genau jetzt der Böse ist.

Die Antwort wird hierbei nicht wichtig sein. Die Anzahl der Bösen auf diesem Planeten ist so klein das Sie vernachlässigbar ist. Es gibt keine bösen Menschen! Wir alle, wirklich alle, handeln immer aufgrund der gleichen zugrunde liegenden Gegebenheiten und diese sind immer „gut“ und menschlich. Jedes existierende Leben kooperiert. Arten, Spezies, Sorten und Klassen sind vollkommen egal, sonst würden nur Einzeller auf dem Planten existieren. Zellen Kooperien um komplexe Lebewesen zu bilden. Böses ist eigentlich nur ein Konzept was vor Umständen schützen soll und nicht vor anderen Lebewesen. Vor allem ist „Böse“ nie jemand von der eigenen Art sondern immer nur etwas. 

Schluss mit Krieg und Konflikt. Vielleicht schaffen wir es dann noch den Planeten zu retten.